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Jubiläum-25 Jahre Luna-Yoga Begrüßung
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25 Jahre Luna Yoga 1983 bis 2008

 

Begrüßung und Dank

Liebe Festgäste!

Mit einem Mondgedicht wollte ich unser Fest einleiten – doch am helllichten Sommertag fand ich das unpassend. So wählte ich ein Sommergedicht des Bieler Schriftstellers Robert Walser. Dieser Namensvetter von Martin Walser, der am deutschen Ufer des Bodensees wirkt, lebte von 1873 bis 1956.

Sommer

Im Sommer isst man grüne Bohnen,
Pfirsiche, Kirschen und Melonen.
In jeder Hinsicht schön und lang
bilden die Tage einen Klang  

Durch Länder fahren Eisenbahnen,
auf Häusern flattern lust’ge Fahnen.
Wie ist’s in einem Boote schön
umgeben von gelinden Höh’n

Das Hochgebirge trägt noch Schnee,
die Blumen duften. Auf dem See
kann man mit Glücklichsein und Singen
vergnügt die lange Zeit verbringen  

Reich bin ich durch ich weiss nicht was,
man liest im Buch und liegt im Gras
und hört von üb’rall die dummen,
unnützen Mücken, Fliegen summen.


Reich bin ich beschenkt durch Euer aller Kommen, es beglückt mich: ich danke Euch von Herzen.

Dieses Sommerfest führt uns zusammen und lässt uns das Leben feiern. Aus drei wichtigen Bereichen meines Lebens sind über hundert Menschen versammelt.

Ich beginne mit einer Person, die aus der Ferne an uns denkt und Glück wünscht Aviva Steiner aus Israel. Sie ist Jahrgang 1930 und konnte leider meiner Einladung nicht folgen.

Aviva Steiner zählt zu meinen wichtigsten Lehrerinnen: sie unterrichte mich streng in ihrer Methode, einer spezifischen tänzerischen Gymnastik zur Anregung der Fruchtbarkeit. Nach einer gewissenhaften und genauen Lehrzeit ermunterte sie mich zu eigenem Tun und Forschen – daraus erwuchs Luna Yoga. Danke Aviva!

Auf Aviva stieß ich, weil Monika von der Meden mich zu internationalen Frauengesundheitstagungen einlud und meine Yogaforschungen mit ihrer Familie genoss. Merci Monika.


Wir wären gar nicht hier, wenn Margarete Bröcker nicht schon vor Jahren gefragt hätte, wann es denn nun endlich ein Fest gäbe.... Sie blieb hartnäckig. Das Ergebnis feiern wir jetzt. Sei bedankt, liebe Margarete.

Ähnlich ausdauernd war Jutta Rühl Thomas, die seit den Anfängen des Luna Yoga dabei ist. Vor 25 Jahren war ich vom Journalismus kommend stets auf Neues eingestellt. Doch Jutta hiess mich dranbleiben und gestaltete mit mir eine Projektgruppe Luna Yoga und Gesprächstherapie, mit deren Ergebnissen sie ihre Diplomarbeit in Psychologie an der Uni München schrieb. Sie assistierte die erste Ausbildungsgruppe. Ich danke dir, liebe Jutta.

Allen, die ich erwähne, gebührt herzlicher Dank, Und ich mag Danke sagen, dem, was grösser ist als wir, was unser Vorstellungsvermögen übersteigt und was Gott oder Göttin genannt wird oder mit anderen Namen angerufen wird.

Im altindischen Sanskrit gibt es einen dem bayrischen Grüss Gott ähnelnden Gruss: Namaskar oder Namaste – ich grüsse alle Namen, das Göttliche in allem.

Auch denen, die uns vorausgingen, jenen, die uns hervorbrachten schicke ich Dank.


Die nächsten Ausbildungsgruppen assistierte Margarete Dreyer aus München, sie brachte ihre Tanzkünste und sozialpädagogischen Fähigkeiten ein.

Seit mehr als 6 Jahren steht mir Barbara Bötsch Pasta aus Regensburg als Assistentin zur Seite. Gemeinsam entwickeln wir aufbauend auf Bewährtem Neues und Förderliches für die Ausbildung zur Luna Yoga Lehrerin.

Anfang des Jahres meinte Gyöngyi Hajdu , Ökonomin, aus Ungarn stammend und nun in Wien lebend, eine Festschrift gehöre zu unserem Vorhaben. Mit Begeisterung und Elan motivierte sie so viele Menschen zu einem Beitrag, dass ihr nun das hundertseitige Werk in Händen halten könnt.

Gemeinsam mit Noriko Hanyu, Dolmetscherin und Journalistin, in Paris lebend, überreicht sie euch nun diese Broschüre.


Gyöngyi fand zudem, dass wir eine Schirmherrin/Schirmfrau brauchen und fragte, ob meine Schwester, von der ich viel erzählte, ob also Brigitte Giesbert als Älteste Zeit und Lust hätte, uns zu behüten und beschirmen.

Meine grosse Schwester sagte ja: ich fühle mich reich beschenkt. Unter diesem Schutz kann das Luna Yoga Fest vergnügt und heiter begangen werden.

Herzlich begrüsse ich meinen Schwager Joachim Giesbert, der uns heute Abend zum Singen verlocken will.

Britta Sattig aus der Nähe von Darmstadt koordinierte mit Dagmar Ullrich vom Ammersee sowie Rita Lang vom Rotsee nahe Luzern das Programm, an dem wir uns heute Abend erfreuen werden.

Durch das Programm wird uns Dietlinde Maiwöger aus Oberösterreich führen.

Einige LunaYogaLehrerinnen sind mit ihren Kindern gekommen – schließlich fördert Luna Yoga Fruchtbarkeiten aller Arten:

Auch meine Nichte Kordula Schiffer aus Bonn, sie erstellte die Gästeliste, brachte ihre Töchter mit: Gudrun 13 Jahre und Greta 8 Jahre

Die siebenjährige Maya ist die Tochter eines guten Freundes aus München, Jürgen Mattik; mit ihm diskutiere ich gern über die Zukunft des Luna Yoga.

Meine Münchner Freunde Rainer und Lore Schultz Wild sind mit ihrer sechsjährigen Enkelin Sasa aus Shanghai gekommen.

Lore kenne ich aus der Zeit, als wir beide engagierte Journalistinnen waren, später wandten wir uns beide dem übersetzen und Bücher schreiben zu.

Bei Rainer und Lore darf ich während meiner Seminare in München das Gästezimmer bewohnen.


Beim Luna Yoga gibt es ab nächstem Jahr ein neues Konzept: fünf Trainingsleiterinnen werden das erste Jahr der Ausbildung gestalten: Susi Zahnt in Wien, Esther Ineichen in Luzern, Ingrid Geiersberger in München, Susanne Gleichmann in Berlin und Susanne Schwarz in Karlsruhe bzw. Hamburg.

Die zahlreich erschienenen LunaYogaLehrerinnen ermuntern vielleicht den einen, die andere zu einem Kurs:

Liebe Luna Yoga Lehrerinnen, ich danke euch, dass ihr das Luna Yoga in die Welt hinaustragt und wünsche Euch viel Freude dabei.


Dafür, dass wir in unserer Familie so verschieden sind, haben wir doch einen erstaunlich guten Zusammenhalt und erleben unsere Zusammenkünfte meist als warmherzig und wohltuend.

Einer meiner Brüder, Heribert Ohlig, – da ich die jüngste bin, sind alle älter als ich – weiß meist , wann die kleine Schwester mal wieder einen Zuspruch aus dem Hessenland braucht,

Meine Schwägerin Marianne Klug Ohlig aus Frankfurt am Main ist die Frau meines grossen Bruders Peter, der leider nicht kommen konnte.

Unser dritter Bruder Kilian starb vor drei Jahren. Er brachte Mitte der 60er Jahre Yoga in mein Leben, von Herzen danke ich.

Mein Patenkind Verena Giesbert ist schon lange groß und lebt in Zürich mit ihrem schottischen Freund Andrew Arthur; sie lädt mich oft zu Generalproben des Opernhauses ein, wo sie als Gewandmeisterin tätig ist.

 

Wegbegleitung sind Freundinnen und Freunde.

Mit den meisten gehe ich in der Tat viele verschiedene Wege, kommen wir doch beim Gehen auf neue Gedanken und Gefühle:

Auf einer Zugfahrt zu meinem kranken Bruder Kilian traf ich vor drei Jahren Andrea Eisler aus Basel, wir sprachen über leben und sterben und schreiben seitdem viele Mails.

Herzlichen Glückwunsch zu deinem heutigen Geburtstag!


Viel gereist bin ich mit Peter Gillhofer, mit dem ich in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in München zusammenlebte, liebte und journalistisch arbeitete. Im Februar besuchte ich ihn in Südafrika, wo er mit Ingrid Wurzer wieder einmal Vögel beobachten ging.

Gleichfalls aus meiner journalistischen Zeit kenne ich Jörg Kuropatwa, wir trafen uns auf den ersten Schamanenkongressen in Tirol Anfang der 80 er Jahre und berichteten kritisch wohlwollend über Magie und Mystik von Medizinfrauen und Medizinmännern.

Und noch ein Journalist/Autor ist hier: Joergen Harboe aus Dänemark. Wir haben zusammen in Paris bei einem europäischen Journalismusprojekt gearbeitet und wurden später vom japanischen Verlegerverband eingeladen, Japan zu bereisen und darüber zu berichten.

Reiselust verbindet mich mit Heidi Bernheine, sie war bei einigen meiner Ferienseminare dabei, wir machten Ausflüge in Bali und fuhren in Wien mit dem Fiaker.

Sabina Freienstein bevorzugt das Skifahren, sie mag die Verbindung von Yoga und Wintersport, schon zweimal waren wir gemeinsam in Tirol.

Mit Dora Müller gibt es viel zu erzählen: über Erfahrungen beim Meditieren, über ihre Reise zur Seidenstrasse ... Ich geniesse es, wenn sie mich nach langen Flügen vom Flughafen Zürich abholt.

Helga Holczik- da denk ich an Wiens Badestrände an der alten Donau...Sommerfreuden am Gänsehäufl...und Doris, die vor einigen Jahren starb, war auch dabei.

Mit der Künstlerin Els Jegen verbindet mich das Schreiben, witzig wie wir bei nächtlichen Spaziergängen herumblödeln können.

Auf einer Nachtführung im botanischen Garten München lernte ich den Künstler Lexan Suess kennen. Er ging hinter mir und fragte: Machen Sie Yoga? Nachdem er ein Luna Yoga Seminar besucht hatte, schickte er mir auf ein T-shirt gemalt seine Version zur Entstehung des Luna Yoga.

An die schöne grüne Aare führt uns meist der Weg, wenn ich mich mit Monica Widmer treffe, dabei tauchen wir tief in unsere Gefühlswelten ein.

Monica stellte, als ich mit dem Luna Yoga in einer Krise steckte, die passenden Fragen, um mir meinen Weg wieder bewusst zu machen.

Die Kunst des stimmigen Fragens beherrscht auch Juliane Beck. Sie unterstützte die Anfänge des Luna Yoga in der Beratungsstelle für natürliche Geburt in München. Seit einigen Jahren berät sie mich in allem, was die Luna Yoga Ausbildung betrifft.

In meine allerersten Yogastunden im selbstverwalteten Werkhaus in München kam die Berufsschullehrerin Regine Wendland.

Michaela Röder Bassenge kennt Luna Yoga gleichfalls aus den Anfängen, jetzt empfiehlt sie es gerne in ihren Kinderwunschgruppen.

Zu meinen ersten Luna Yoga Seminaren in der Schweiz kam Franziska Kümmerly . Seitdem werde ich immer wieder durch ihre spontanen Ideen beglückt: auf ihrem Boot abends über den Murtensee paddeln, beschwingt zu La Traviata in der Arena in Avenches eilen, hurtig auf den Mont Vully oder mal eben mit dem Hund am Kanal entlang laufen.... Franziska liebt es ihre Mitmenschen mit grosszügigen Einladungen und Offerten zu überraschen, so hat sie auch dieses Fest mit unterstützt. Herzensdank!

Hedi Winkler Schwind dürfte mich mit am längsten kennen: wir gingen zusammen auf das Gymnasium der Ursulinen in Königstein im Taunus. Wenn sie in einen Ferienkurs kommt, laufen wir vergnügt und flott durch Länder und Städte.

Claudia Schumann traf ich auf einem Kongress zur Kinderpsychiatrie: sie stellte Musiktherapiemöglichkeiten vor und ich Yoga. Schon viele Jahre besuchen wir uns auf unseren Durchreisen von Süd nach Nord oder umgekehrt

Hana Müllner und Doris Kordon haben nach dem ersten Jahr der Luna Yoga Ausbildung pausiert, um zu schauen, was als nächstes dran ist.

Hana beschäftigt sich mit vielen Künsten, sie schneidet Filme, malt, hat im Moment ihr Augenmerk auf Schamanismus gerichtet.

Doris’ Schwerpunkt liegt in einer neuen Arbeit.

Monika Rapp lernte ich in der Casa el Morisco, einem Seminarhaus in Andalusien kennen.

Rita Martinez Trinkler, Tanzpädagogin aus Zürich, möchte Luna Yoga nach Brasilien bringen. Darauf freue ich mich schon.

Aus Würzburg und Regensburg reisten einige Frauen aus Barbaras Gruppen an, die mit uns feiern wollen: herzlich willkommen. Petra Seifert, Monika Beil, Andrea Försch, Susanne Ratzek, BarbaraSchmid.

 

Liebe Gästeschar,

ich bin wirklich reich beschenkt durch diesen Sommertag, den wir gemeinsam verbringen, herzlichen Dank euch allen für diese gemeinsame Zeit. Von Herzen wünsche ich froh vergnügtes Feiern!

Auf der MS Bayern bei der Bodenseeschiffsreise am 26. Juli 2008

 

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