Drabble

Ein Drabble bringt eine Geschichte in genau hundert Wörtern auf den Punkt. Die Überschrift wird nicht mitgezählt. Mit einem drabble lässt sich trefflich das Schreiben üben. Denn es fordert zum Erzählen des Wesentlichen auf, Fantasie und Konzentration werden gefördert. In Grossbritannien scheint es in den 1980er Jahren von Fans in Clubs und Vereinen eifrig geübt zum Artikel

Mit freundlichen Grüssen…

... das schreiben wir so dahin und sagen es auch oft und gern. Wie gut tut es da, der Bedeutung nachzusinnen, sich die Freundlichkeit wirklich zu wünschen. Peter Bichsel, bald 80jähriger Schriftsteller aus Solothurn, beschäftigt sich damit in monatlichen Kolumnen für die Schweizer Illustrierte. Gesammelt oder auch versammelt in einem handlichen Büchlein erhellen die kurzen zum Artikel

Wann wird es so wie es nie war?

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war – welch schöner Seufzer. Joachim Meyerhoff beschreibt unter diesem Titel seine Kindheitserinnerungen und ja, so könnte es gewesen sein...war es so? Unsere Erinnerungen erzählen uns  manches. Dieser Autor versteht es auf witzige und wortgewandte Weise das Vergangene vor unseren Augen aufleben zu lassen. Wir fühlen zum Artikel

Papierhaus

Wortgewaltig, wortwundersam, wortwirksam – das Schreiben dieses Südamerikaners zog mich in Bann. Ich las und liess die Worte, die Sätze in mir Bilder aufrollen. Welch ein Genuss, welche Kraft, welch ein Sog. Dominguez in Buenos Aires geboren, in Montevideo lebend, beschreibt Buchsammler in ihrer Freude am Gedruckten. Die Anregungen, die dem Lesen entspringen können, wachsen zum Artikel

Modiano und Sempé

Der diesjährige Literaturnobelpreisträger Patrick Modiano schuf gemeinsam mit dem Zeichner Jean-Jacques Sempé ein geheimnisvolles Buch für Kinder und Erwachsene. Witzig und spannend. Patrick Modiano, Jean-Jacques Sempé: Catherine die kleine Tänzerin, aus dem Französischen von Ingrid Altrichter, Diogenes Verlag, Zürich 2013, 77 Seiten zum Artikel

Der sanfte Weg der Poesie

Poesie als Therapeutikum, eine sanfte Möglichkeit sich über die inneren Gefühlswelten klar zu werden. Charifi, aus Teheran stammend und seit 1961 in Deutschland lebend, verbindet die Aufklärung des Abendlandes mit der Mystik des Morgenlands. Als promovierter Physiker und praktizierender Psychotherapeut verdichtet er  Ereignisse zu Erfahrungen – so entstehen seine berührenden Gedichte. Ein liebenswertes Büchlein. Mohsen zum Artikel

Literaturtage regen an

Literatur – schreiben kommt vom Lesen und vom Hören. Die Tage an der Aare bei den Solothurner Literaturtagen: zuhören und zuneigen, sprechen und sagen, reden und ruhig sein. Lauschen und lachen mit anderen, Freude am Gehörten, am beieinander sitzen und über Geschichten reden, selber Geschichten erzählen. Die Bise kühlt und die Sonne wärmt, warme Plätze zum Artikel