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Körperwahrnehmung

Eine verbesserte Körperwahrnehmung führt zu besserer Gesundheit. Unter diesem Postulat entwickelten Frauen und Männer Anfang und Mitte des vergangenen Jahrhunderts in Europa, Australien und Nordamerika verschiedene Körpertherapien. Alle hatten ein Bild von Gesundheit vor Augen, diese wollten sie fördern durch sanfte oder auch stärkere Körperarbeit.

In diesem Buch sind die Urväter und Urmütter mit ihren Schriften oder in Berichten ihrer Schülerinnen dargestellt. Damit öffnen sich uns die Augen für die Anfänge der modernen Körpertherapie.

In diesem Buch kann man immer wieder blättern und lesen: Elsa Gindler (1885-1961) und Heinrich Jacoby (1889-1964) schreiben über das bei sich sein; Charlotte Selver (1901-2003) spricht über ihre Arbeit, in der sie ihren Schülerinnen viele Fragen stellt, um zum eigenen Körpererleben zu führen. Carola Speads (1901-1999) betont die Bedeutung des natürlichen Atmens; Marion Rosen (*1914) sieht sich als Wegbereiterin für ein stärkeres und tiefergehendes Körperbewusstsein. Ilse Middendorf (1910-2009) erläutert die Atemräume. Des weiteren wird die Alexandertechnik vorgestellt, die Feldenkraisarbeit beschrieben. Ida Rolf, Bonnie Bainbridge Cohen, Judith Aston, Irmgard Bartenieff, Mary Whitehouse, Gerda Alexander, Emilie Conrad Da’Oud, Elizabeth Behnke, Thomas Hanna und Deane Juhan sind weitere Autoren.

Die Klassiker der Körperwahrnehmung machen den Schatz unserer Vorfahren auf diesem Gebiet bewusst.

Don Hanlon Johnson (Hrsg.) Klassiker der Körperwahrnehmung – Erfahrungen und Methoden des Embodiment – Deutschsprachige Ausgabe herausgegeben von Thea Rytz, Huber Verlag Bern 2012, 424 Seiten

 

Luna Yoga