Dolce Vita in der Toscana

Bäckerin
Dolce Vita und Dolce far niente sowie Dolci als Nachtisch – so ungefähr sah die Luna Yoga Ferienwoche in der toskanischen Villa Palagione in diesem goldenen Oktober aus…nun ja nicht ganz: die zwölfköpfige Gruppe gab sich mit grossem Vergnügen morgens und spät nachmittags verschiedenen Posen und Positionen hin. Da wurden Glieder gestreckt, Muskeln mächtig rangenommen, Gelenke geschmeidig gehalten. Wir drehten und dehnten uns, entdeckten mit forschender Neugier die Bedeutung des Bindegewebes. Ja, die Faszien konnten in der Tat manches Mal gut erfühlt werden.
Nachmittags liessen wir unsere blossen Füsse die trockene Wiese erkunden, übten Sonnen-, Mond- und Planetengrüsse, spürten unsere Kraft in auf- und abschauenden Hunden. Besonders spannend wurde das experimentieren mit den Luna Yoga Tänzen empfunden.
Die gemeinsam verbrachte Lebenszeit bescherte Neues und vertiefte Altes: Elsbeth und Esther brachten uns ein Lied aus Polynesien bei, Antonella weihte uns in die Geheimnisse der toskanischen Küche ein, Christa lockte einige zum Wandern und andere zu den Ausgrabungen von Populonia. Alle stiegen im Lauf der Woche mehrmals auf den Hausberg, Monte Voltraio, versuchten von dort oben einen Blick aufs Meer zu erhaschen.
Am Vollmondabend sassen wir auf den Stufen der alten Badia und empfanden beim rosagoldfarbenen Licht der untergehenden Sonne: ja das Leben darf manchmal süss sein – das italienische dolce vita mit Entspannung und Erholung wird wohltuend in den Alltag wirken!

badia