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Wind, Watt, Sonne auf Pellworm

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Wind und Watt, Sonne und Sauna, fünf Feriengäste suchten zum Winterende Erholung mit Luna Yoga auf der nordfriesischen Insel Pellworm.

«Wo bleibt das Meer?» fragte die Besucherin aus Wien.

Beinah immer, wenn wir über den Deich gingen oder mit dem Radl fuhren war weit und breit kein Meer zu sehen. Nur Watt, Schlick, Priele, Muscheln, Schnecken, Möwen, Grau- und Nonnengänse. Wundersam und wunderschön, fand die Österreicherin, nachdem sie von der Wattwanderung zurückkehrte.

Am letzten Tag der Neue Wege Ferienwoche breitete sich mittags das Meer in leuchtender Sonne vor uns aus. Eine Teilnehmerin, die zuhause täglich in der Ostsee badet, war so entzückt, dass sie sich geschwind auszog und nackt – mit warmer Wollmütze auf dem Kopf – hineinsprang und ein paar kräftige Schwimmzüge tat.

Stark stürmte der Wind, Radfahren wurde zum Fitnesstraining. Selbst gegen den Wind zu gehen forderte heraus. Doch die frische Kühle erquickte, zumal anschliessend stets die heisse Sauna, die duftende Dampfkabine lockten und danach im Luna Yoga der Körper gedehnt, gestreckt, gedreht werden konnte, um schliesslich in einer tiefen Entspannung zu regenerieren.

Der Frühling schickte Vorboten: Osterlämmer wurden geboren, staksten mit dünnen Beinen im Stall herum, während die Schafmütter geduldig wiederkäuten.

Osterglocken stiessen mit zarten Spitzen durch die nasse Erde am Strassenrand, Ostereier schmückten noch kahle Sträucher, Osterhasen hoppelten nachts über die Wiesen. Ein Wollschwein grub grunzend die Erde um. Grau- und Nonnengänse schnatterten um die Wette, Möwen krächzten – Motorlärm war selten zu hören.

Nachts Sterne und Stille. Ergebnis der Ferienwoche: Erholung, die hoffentlich lange anhält.

Luna Yoga