Kroatien: Bura, Balatura, Bewegung

1 wundervolle Woche
2 x am Tag erlesenes Essen
3 Regentage
4 Stunden Luna Yoga täglich
5 kroatische Kuchen ausprobiert
6 neue Wörter gelernt
7 unterschiedliche Posen im Yoga erkundet
8 km und mehr am Tag die Landschaft erwandert
9 Frauen: unterhaltsame Urlaubstage im Ethnohotel Balatura

Aberzählige achtsame Augenblicke, ellenkurze und ellenlange entzückende Erlebnisse, gute, genussreiche Gespräche und unterhaltsame Unternehmungen füllten die Neue-Wege-Ferien-Woche vom 5. bis 12. Mai 2019.

Die Bura im kroatischen entspricht der Bora im italienischen. Sie ist ein kalter, böiger Fallwind aus Norden (boreas = nördlich) und kann bis zu 250 Stundenkilometer erreichen. Unsere Neue-Wege-Reisegruppe konnte am 5. Mai 2019 der Bura wegen nicht auf Krk, dem Flughafen Rijeka landen. Wir wurden nach Zagreb umgeleitet. Per Bus fuhren wir im Schneeregen durch den Velebit, den Gebirgszug, der die Hauptstadt Kroatiens von der Küste trennt, um unsere Luna Yoga Ferienwoche im Balatura zu starten.

Balatura heisst das Ethnohotel, das unsere neunköpfige Gruppe für eine Woche beherbergte. Die Inhaber, Anne-Kathrin und Gordan Godec, mit ihrer Küchencrew gaben uns Tag für Tag das Gefühl in der Fremde – niemand von uns verstand ein Wort der slawischen Sprache – von Herzen willkommen zu sein. Unser Verständnis wuchs mit Hilfe der aussergewöhnlichen Wandervorschläge und lustigen Zeichnungen des früheren TV-Journalisten Gordan und dank des Literaturabends der Übersetzerin Anne-Kathrin.

Bewegung erforschten wir im Luna Yoga: Übungen lockten zum Erkunden des Gleichgewichts – besonders herausfordernd, da wir uns auf relativ weichen Shiatsu/Tatami-Matten im balancieren erprobten. Die Wirbelsäule durfte all ihre Bewegungsmöglichkeiten eruieren; Gelenke merkten, dass sie geschmeidiger als gedacht waren; Muskeln bewiesen ihre Stärke. Im tiefen Entspannen traten Herzenswünsche zutage, die im Visualisieren bekräftigt und sodann freigelassen wurden. In der Meditation liess sich die offene Weite des reinen Seins erfahren.

Am Abreisetag wehte morgens milder Wind noch zart die Regentropfen vor sich her…doch kaum waren wir auf Krk zum Abflug bereit am Gate, hiess es wieder in den Bus steigen – auf nach Zagreb: der Bura wegen!