Kuren in Bad Kreuznach
Ich kure in Bad Kreuznach an der Nahe und freue mich an einem intensiven Gesundheitsprogramm: täglich gehe ich für eine Stunde in den Radonstollen, liege auf einer bequemen Liege und entspanne, schicke die heilamen Strahlen zu meinen Knien. PhysiotherapeutInnen lassen mir Lymphdrainagen angedeihen, Traktionen, Krankengymnastik und weitere gesundheistförderliche Anwendungen. Die Bademeisterin lässt mir einmal ein Kohlensäurebad ein, ein andermal werde ich in warmen Schlamm eingepackt. Die Gelenke danken es.
Im Salinenpark verschaffen die Gradierwerke trotz der 35°C im Schatten angenehm kühle Frische, die Atemwege freuen sich über die „Meeresbrise“ des Salzwassers, das über Schwarzdornhecken tröpfelt. Die Nahe schlängelt sich ruhig an beeindruckenden Felsen entlang, ein Museum auf einer Anhöhe oberhalb von Bad Münster am Stein-Ebernburg versammelt frei in der Landschaft Steinskulpturen. Der Rohstoff kommt aus allen Erdteilen und leuchtet in ungewohnten Farben.
Premiere: ich betätigte im Gesundheitsstudio verschiedene Fitnessmaschinen zur Verbesserung der Kraft. Beim ersten Mal war mir wohl mein Gelangweiltsein anzumerken, beim zweiten Mal fand ich es interessant; beim dritten Mal dachte ich: Gar nicht schlecht, eigentlich sogar gut! Dies vor allem, weil kompetente TrainerInnen mich penibel anleiteten, und mich am „es mir leicht machen“ hinderten, indem sie auf die zu beteiligenden Muskeln hinwiesen.
Erholung und Anregung dank Natur, Kultur, einfühlsamen TherapeutInnen samt ihren Heilmitteln und Anwendungen. Dankbarkeit jeden Tag für diese Möglichkeit.



































