Sterben im Sommer

«Wenn uns diese Geschichte auswählt, wenn sie uns findet und zu Protagonisten macht, sind wir unvorbereitet, wissen nichts und können auf nichts zurückgreifen. Es zählt nicht, wenn andere das vor uns erlebt haben und wir daran teilhatten. Es zählt, dass wir es erleben. Nur wir erleben es so, nur wir erleben es auf unsere Art.» zum Artikel

Sprache und Sein

Sprache bestimmt das Bewusstsein. Umgekehrt stimmt es auch: Bewusstsein bestimmt unsere Sprache. Kübra Gümuşay lockt uns mit diesem Buch auf die Fährten der Sprache/n, die uns zu neuem Bewusstsein führen kann/können. Eine gerechte Gesellschaft bereitet sich auch durch Wortwahl vor. Wenn ich nicht angesprochen werden als die, die ich bin, werde ich nicht gesehen. In zum Artikel

Buchhandlungen

Buchhandlungen lassen mich finden. Ich finde unbekanntes Unbekanntes. Klingt komisch? Nun, im Gegensatz zu Algorithmen, die mir  vorsetzen, was ich  schon kenne, mir mehr vom Bekannten empfehlen, erlaubt mir eine Buchhandlung zu stöbern und auf Themen zu stossen, von denen ich nicht wusste, dass ich sie nicht kenne. Drum habe ich Buchhandlungen in diesem Frühjahr zum Artikel

Zeit Los Lassen

Zeit loslassen Zeitlos lassen Zeit Los Lassen Zeit ist los Zeit ist Los Zeit lässt los Lose Zeit Zeit gelöst Gelöste Zeit Gelassene Zeit Gelassenheit Auf dem Friedhof am Hörnli in Riehen/BL fotografierte Sibylle Müller. Dort installierte der Schrift-Steller Matthias Zurbrügg 26 Wortbilder und bespielt diese mit Texten aus verschiedenen Jahrhunderten bis Mitte August: www.matthiaszurbruegg.ch zum Artikel

Nachlesen, nachdenken, nachfühlen

Zeit zum Lesen, zum wieder lesen. Die Buchrücken im Regal betrachtend zog ich drei Bücher heraus, von denen ich annahm, dass sie in der jetzigen Zeit Gedankenfutter lieferten: „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari bietet einen rasanten Ritt durch unsere Historie. Ein keck geschriebenes, kluges Buch über unsere Menschheitsentwicklung, leicht zu lesen, zum Artikel

Wurzelstudien

Sinnlich – von aussen durch das geheimnisvolle Cover, das angenehm sich anfühlende Papier – innen dann durch den ebenfalls geheimnisvoll anmutenden Text. Das Geheimnis der Natur möchte die Autorin ergründen und sie nähert sich dem mit Anmutungen, anmutig schreibend, andeutend – sodass ich als Lesende weiterspinnen kann. Meine Vorstellungskraft wird sanft geführt, eher gelockt. Hinaus zum Artikel

leben und sterben

Leben und sterben… Sterben kann man nicht lernen – oder doch? In letzter Zeit gibt es viele Bücher zu diesem Thema. Angefangen hat es wohl mit dem Buch der Australierin Bronnie Ware: «5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen».  Einsichten, die Ihr Leben verändern werden, lautet der Untertitel. Darin erzählt die Palliativpflegerin von den Menschen, zum Artikel

Benoîte Groult: irisches Tagebuch

Ein Tagebuch zu lesen schenkt Teilhabe an einem anderen Leben. Hier das Leben der Schriftstellerin Benoîte Groult, die mit «Salz auf unserer Haut» einen Weltbestseller gelandet hatte, wie der Verlag auf den Umschlag des Buchs druckt. „Salz auf unserer Haut“ brachte 1989 Worte für die weibliche Sexualität in den Feminismus und wurde damals in meiner zum Artikel