Denken

Zu viel denken = grübeln. Wo führt das hin? In die Absurditäten des modernen Lebens. Nina Kunz, Jahrgang 1993, beschreibt in ihren Kolumnen für das Magazin des "Tagesanzeigers", der "Zeit", wie sich das Leben einer jungen Frau anfühlt, welche Gedanken ihr durch den Kopf gehen, wie sie von ihrem Smartphone beherrscht? getrieben? abgelenkt? wird – zum Artikel

Vom Aufstehen

Eine Freundin schenkte mir ein Buch, 3 fach wohl verpackt: hübsch anzuschauendes Geschenkpapier mit grossen in verschiedenen Farben und Formen auf weiss platzierten Tupfen, dämmende Hülle, Tüte – vielleicht damit ich es ja nicht vor meinem Geburtstag auspacke, wie sie mir lächelnd nahelegte. Nun, der Geburtstag ist Ende des Monats, jetzt habe ich Zeit und zum Artikel

Mutterschaft

Mutterschaft und Menstruationszyklus, I-Ging und Befindlichkeit, Individuum und Gesellschaft, Single und Paar, Mutter und Tochter – zwischen all diesen Seinszuständen mäandert die kanadische Autorin Sheila Heti in ihrem jüngsten Buch. Zwischen ihrem 30. und 40.Lebensjahr beschäftigte sie sich reflektierend mit der Möglichkeit Mutter zu werden. In Kapiteln, die sie nach den Phasen des Menstruationszyklus benennt, zum Artikel

freundlich sein

«Was willst du werden, wenn du gross bist? Freundlich, sagte der Junge» Welch kostbarer Satz, wie tröstlich. Der Junge ist einsam, sucht seinen Weg. Der Maulwurf weiss Rat: «Was denkst du, was Erfolg ist?» fragte der Junge. «Zu lieben», sagte der Maulwurf». Der Junge hat viele Fragen und seine tierischen Gefährten geben ihm brauchbar beglückende zum Artikel

Bücher zur Zeit

Der bekannte Hühnermaler liess das kluge Federvieh den Alltag von Frühling bis Sommer 2020 kommentieren: als das Klopapier alle ist, wird halt etwas anderes gekauft (Weinflaschen); während Huhn mit Perlenkette weise spricht, den Humor nicht zu verlieren, brüllt Huhn 2 „Du blöde Kuh“. Huhn 1 und 2 unterhalten sich, klar, mit Abstand. Doch vom Balkon zum Artikel

Kleider machen Leute

Männer in Kamelhaarmänteln – ein Titel wie für einen spannenden Film, dachte ich und wurde neugierig. Der jugendliche Dandy auf dem Titelblatt, mit einem Fuss tänzelnd, keck und kess in die Welt schauend, weckt weitere Neugier. Als ich mich bei den ersten Sätzen schon festlas, begab ich mich dann mit dem Buch zur Kasse des zum Artikel

Mutter verabschieden

«Es ist später als Du denkst» lautet die Inschrift auf einem Marmorstein in Laas, Südtirol. Mit diesem Motto, das später noch einmal im Buch auftaucht, beginnt die Geschichte des Abschieds vom wohl wichtigsten Menschen in unserem Leben: der Mutter, die uns getragen, geboren, genährt hat. Die Autorin, Fachärztin für Psychiatrie, nimmt sich die Zeit, die zum Artikel

Sterben im Sommer

«Wenn uns diese Geschichte auswählt, wenn sie uns findet und zu Protagonisten macht, sind wir unvorbereitet, wissen nichts und können auf nichts zurückgreifen. Es zählt nicht, wenn andere das vor uns erlebt haben und wir daran teilhatten. Es zählt, dass wir es erleben. Nur wir erleben es so, nur wir erleben es auf unsere Art.» zum Artikel

Sprache und Sein

Sprache bestimmt das Bewusstsein. Umgekehrt stimmt es auch: Bewusstsein bestimmt unsere Sprache. Kübra Gümuşay lockt uns mit diesem Buch auf die Fährten der Sprache/n, die uns zu neuem Bewusstsein führen kann/können. Eine gerechte Gesellschaft bereitet sich auch durch Wortwahl vor. Wenn ich nicht angesprochen werden als die, die ich bin, werde ich nicht gesehen. In zum Artikel