Comic: Gehirn

Das Gehirn im Comic, welch witzige Idee. Sie funktioniert. Dieses Buch macht Spass: Nervenzellen wuchern wie ein Wald. Jemand stolpert darin herum. Hirnforscher begegnen dieser Figur, erzählen was sie entdeckt haben. Morphologie, Physiologie und Plastizität erschliessen sich dem Reisenden durch das Gehirn, erklären sich selbst. Wie Erinnerungen entstehen zeigt der Neuronen-Wald, Schneisen und Spuren werden zum Artikel

Aufstieg in die Tiefe

Rasante Reisen, beeindruckende Berge und Beziehungen, Buddhismus und Parkinson – die Ärztin Ursula Grether schildert ihr Leben. Noch während der Endphase ihres Studiums nahm sie den Job der Expeditionsärztin bei Reinhold Messners Himalaya Expeditionen an.  Man spürt beim Lesen wie auf- und anregend, wie bewegt und bewegend diese Jahre waren. Später gründet sie mit einem zum Artikel

leben, schreiben, atmen

Ja, ich fühle mich eingeladen und zwar voller Freude eingeladen. Doris Dörrie erzählt von sich und das ermuntert mich – dank ihrer am Schluss eines jeden Kapitels formulierten Fragen – auch das meine zu schreiben. Nicht unbedingt zum Veröffentlichen, sondern zum Klären, zum besseren Verständnis des eigenen Lebens. Dank des Atems leben wir. Bewusstheit macht zum Artikel

Dem Herzen lauschen

Mit dem Herzen zu sehen hat schon der kleine Prinz bzw. sein Autor Antoine de Saint-Exupéry empfohlen. Mit dem Herzen hören und auf das Herz zu hören – darauf macht der Herzchirurg Friedl aufmerksam. Schliesslich hat das Herz Ohren – denn aus der anatomischen Form hat sich unsere vereinfachte Herzdarstellung wohl ergeben. Dieses Buch hat zum Artikel

Yoga sinnlich sinnhaft

Eine sinnlich-sinnhafte Yogareise lockt per Buch. Von Anfang bis Ziel führt der Weg über Stationen wie Entspannung, Ich, Om, Unterscheidungskraft und natürlich Yoga. Die Autorin Kirstin Breitenfellner (Jahrgang 1966) übt Yoga seit ihrem 16. Lebensjahr, unterrichtet seit über 25 Jahren, nachdem sie Aus- und Weiterbildungen in den Stilen Ashtanga, Iyengar, Kundalini und Shadow Yoga absolviert zum Artikel

leben und sterben

Leben und sterben… Sterben kann man nicht lernen – oder doch? In letzter Zeit gibt es viele Bücher zu diesem Thema. Angefangen hat es wohl mit dem Buch der Australierin Bronnie Ware: «5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen».  Einsichten, die Ihr Leben verändern werden, lautet der Untertitel. Darin erzählt die Palliativpflegerin von den Menschen, zum Artikel

Benoîte Groult: irisches Tagebuch

Ein Tagebuch zu lesen schenkt Teilhabe an einem anderen Leben. Hier das Leben der Schriftstellerin Benoîte Groult, die mit «Salz auf unserer Haut» einen Weltbestseller gelandet hatte, wie der Verlag auf den Umschlag des Buchs druckt. „Salz auf unserer Haut“ brachte 1989 Worte für die weibliche Sexualität in den Feminismus und wurde damals in meiner zum Artikel

Klima

Meine Schwester räumt und sortiert, ordnet und findet. Ich entsprechend auch: In den Briefen, die ich in den 1970er Jahren während meiner journalistischen Reisen aus asiatischen und europäischen Ländern  an meine Verwandten richtete, schrieb ich beinah jedesmal einige Sätze über die schlechte Luft in den Hauptstädten, den rasenden Verkehr in den Grossstädten, die Autos, die zum Artikel