Yoga und soziale Verantwortung

Ein aussergewöhnlich gewöhnliches Yogabuch: Aussergewöhnlich, da es schlicht daher kommt und dadurch uns gewohnter wird ohne uns mit schreienden Farben zu blenden; Aussergewöhnlich, da es der Autorin gelingt, alte Yoga Prinzipien in unsere gewohnte Sprache zu transportieren; Aussergewöhnlich vom Ansatz her, der aus unserem gewöhnlichen Alltag kommt; Aussergewöhnlich vom Stil her, da Alexandra Eichenauer-Knoll in zum Artikel

Der Wunsch

Die Bilderbücher von Antje Damm sind stets auf besondere Weise entstanden: anfangs zeichnete und malte sie, dann probierte sie eine neue Technik: sie baute Räume aus Karton, stellte ausgeschnittene Figuren hinein, kolorierte sie, beleuchtete die Bühnen und fotografierte sie anschliessend für das Buch, siehe Besprechung vom 28.2.2021. Jetzt experimentierte die Autorin erneut und das Ergebnis zum Artikel

Geschichte/n

Eine Familiengeschichte, eine private Geschichte des Kolonialismus –Teil der deutschen Geschichte von 1913-1948. «Es dauerte lange, bis ich den Archipel der Geschichten im Meer des familiären Schweigens zu erforschen begann. Ich wollte wissen, was meine Grossmutter mit der Weltgeschichte zu tun hatte», schreibt Katharina Döbler (*1957) ziemlich am Anfang ihres Erzählens, das sogleich in Bann zum Artikel

Kluge Köpfchen

Seit ich mit einem Kleinkind zusammen lebe, staune ich, freue ich mich an der Neugier, am forschenden Ausprobieren, Erkunden und werde Zeugin von Entwicklung. Erinnere mich auch an das eigene Heranwachsen. Alvaro Bilbao, Neuropsychologe und Vater dreier Kinder, gibt mir nun zu den erlebten Abläufen der Entwicklung die neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung dazu. Beispiele zum Artikel

Huch: Frühling

Ricarda Huch, 1864 Braunschweig – 1947 Kronberg/Taunus, studierte und arbeitete von 1887 bis 1896 in Zürich. Dort begann die promovierte Historikerin zu publizieren. Ihre Jugenderinnerungen sind ein köstliches Zeitzeugnis. Bei ihrer Ankunft verblüfft sie und ihren mitgereisten Bruder – Frauen durften damals nicht allein unterwegs sein – bereits die Sprache. Sie verstehen kein Wort der zum Artikel

Freude

Freude am Lesen, am Umschlag, am Titel, an den einzelnen Kapiteln, kleinen Geschichten. Geschichten über den Zufallszauber von Zugbekanntschaften, die mittendrin anfangen und enden. Am eigenen Körper werden beim Lesen Erinnerungen an heisse Sommertage und erfrischendes Schwimmen im See wach: «Setze mich, betrachte, wie das Wasser langsam auf der Haut trocknet, sich zu Tropfen zusammenzieht, zum Artikel

Mädchenschule

Das Umschlagbild zeigt eine junge Frau im zugeknöpften Wolljäckchen, die ihre Arme verschränkt. Auch ohne Kopf wirkt das Bild trotzig – symbolisiert den Trotz der beschriebenen Generation der um 1960 Geborenen? Pascale Hugues erinnert sich ihrer Schuljahre in Strasbourg, besucht Mitschülerinnen, Freundinnen, vertraute Orte, verändert nun. Poesiealben – gibt es die heute noch? – werden zum Artikel

Arendt: Hoffnung

Hoffnung "Dass wir Hoffnung haben dürfen, hat damit zu tun, dass das Leben unberechenbar ist und dass auch die Menschen unberechenbar sind. Und nur, weil wir alle so unberechenbar sind, hat auch das Unwahrscheinlichste eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Und alles, was rational nicht zu erwarten wäre - das darf trotzdem erhofft werden. Weil eben ganz viele zum Artikel

Arendt: geboren sein

Die deutsch-amerikanische Philosophin Hannah Arendt sieht im Geborensein die grösste Hoffnung. Jeder Mensch sei ein Neuanfang, der das unendlich Unwahrscheinliche ermöglichen kann.  Der Neuanfang mute uns in lebendiger Erfahrung wie ein Wunder an. Natalität - Geborensein Das Wunder, das den Lauf der Welt und den Gang menschlicher Dinge immer wieder unterbricht und von dem Verderben zum Artikel