Zufällig im Zug

Zufällig im Zug sitze ich mit zwei älteren Damen und einem jungen Lehrer beisammen. Er telefoniert mit einer Hotline und wir andern schmunzeln - wissen wir doch alle, wie lange so etwas dauern kann. Geduldig, klar und höflich beantwortet er die Identifikationsfragen mit ja und nein, einige Zeit später kann er etwas eintippen. Es geht zum Artikel

Trost

Ein Buch über die Liebe, ihren grossen Platz im Leben, über Vergänglichkeit und Dauer, über sterben und leben. 65 Jahre waren Marilyn und Irvin verheiratet. Beide schrieben: er über seinen Beruf: er arbeitete Jahrzehnte als Psychiater und Therapeut; sie veröffentlichte zahlreiche Bücher in ihrem Fach der Kulturwissenschaften. Sie waren gegenseitig die ersten, die jeweils die zum Artikel

Zauberhafter Zufall

Da dachte ich neulich noch, wie mag es der  Schauspielerin, Luna-Yoga-Lehrerin in Kärnten, ergehen - da radle ich am Mariandl vorbei und gucke in den Gastgarten: da springt  Katharina vom Tisch auf - da speisten wir gemeinsam zu Abend. Sie ging zur Theaterpremiere „Arche Nova“ im Volkstheater. Ich radelte vergnügt heimwärts. Synchronizität macht Spass. zum Artikel

Gartengespräche

Karin Rudin Walker,  Künstlerin aus Biel, Mutter von 4 Kindern, mit grossem Garten ums Haus herum, lud mich zu einem Gespräch über Luna Yoga für ihren Podcast ein.  Auf der Presseseite habe ich das Interview im Garten verlinkt.  Karin und ich trafen uns im April noch einmal, um uns über Muttersein, Mütterlichkeit, Care-Arbeit, nicht Mutter zum Artikel

Yoga und soziale Verantwortung

Ein aussergewöhnlich gewöhnliches Yogabuch: Aussergewöhnlich, da es schlicht daher kommt und dadurch uns gewohnter wird ohne uns mit schreienden Farben zu blenden; Aussergewöhnlich, da es der Autorin gelingt, alte Yoga Prinzipien in unsere gewohnte Sprache zu transportieren; Aussergewöhnlich vom Ansatz her, der aus unserem gewöhnlichen Alltag kommt; Aussergewöhnlich vom Stil her, da Alexandra Eichenauer-Knoll in zum Artikel

Huch: Frühling

Ricarda Huch, 1864 Braunschweig – 1947 Kronberg/Taunus, studierte und arbeitete von 1887 bis 1896 in Zürich. Dort begann die promovierte Historikerin zu publizieren. Ihre Jugenderinnerungen sind ein köstliches Zeitzeugnis. Bei ihrer Ankunft verblüfft sie und ihren mitgereisten Bruder – Frauen durften damals nicht allein unterwegs sein – bereits die Sprache. Sie verstehen kein Wort der zum Artikel

Arendt: Hoffnung

Hoffnung "Dass wir Hoffnung haben dürfen, hat damit zu tun, dass das Leben unberechenbar ist und dass auch die Menschen unberechenbar sind. Und nur, weil wir alle so unberechenbar sind, hat auch das Unwahrscheinlichste eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Und alles, was rational nicht zu erwarten wäre - das darf trotzdem erhofft werden. Weil eben ganz viele zum Artikel

Istanbul 24 h

Durch Istanbul spazieren mit einer, die sich auskennt. Christiane Schlötzer-Scotland lebte zwischen 2001 und 2021 fast zwölf Jahre in Istanbul. Als Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung und des Zürcher Tagesanzeigers lernte sie die Stadt und ihre EinwohnerInnen schätzen. Sie nimmt uns mit auf eine virtuelle Stadtführung. Im Morgengrauen wandern wir mit dem ersten Hahnenschrei los, begegnen zum Artikel

Hilfe im Regen

Heute fummelte ich im Regen vor dem Radl-Laden in München an den Ventilen, um die Reifen aufzupumpen. Da ich mir vorher tief in die Fingerkuppe des linken Daumens geschnitten hatte, vermochte ich nicht, sie zu öffnen. Ein junger Mann trat aus dem Laden: "ich mach das gern für Sie" und schwuppdiwupp hatte er beide Reifen zum Artikel

Denken

Zu viel denken = grübeln. Wo führt das hin? In die Absurditäten des modernen Lebens. Nina Kunz, Jahrgang 1993, beschreibt in ihren Kolumnen für das Magazin des "Tagesanzeigers", der "Zeit", wie sich das Leben einer jungen Frau anfühlt, welche Gedanken ihr durch den Kopf gehen, wie sie von ihrem Smartphone beherrscht? getrieben? abgelenkt? wird – zum Artikel
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