Buntes Allerlei

Arbeitstag von A-Z

Am Anfang anfangen Bereits am Morgen Clever die Frische nutzen Dankbar Inspiration empfangen Echt jetzt Frei drauf los Guten Muts sein Heiter gelassen bleiben Innehalten Ja sagen Klug mit der Zeit umgehen Liebe was Du tust Mach endlich Natürlich Offene Weite, nichts von heilig Paradebeispiele Quicklebendig Reiche Schätze So, jetzt aber Tiefgründig wäre noch gut zum Artikel

Portrait elementar

Als ich Kind war Lag ich auf der Erde, beobachtete kriechende Krabbeltiere, tauchte die Hand in den sprudelnden Bach, beobachtete den Mäusebussard hoch am Himmel, verbrannte mir die Finger am heissen Stein. Als ich zur Schule ging Wurde meine Aufmerksamkeit zu elementaren Fertigkeiten: Rechnen, Schreiben, Lesen gelenkt Als ich studierte Wollte ich hinter die Geheimnisse zum Artikel

Zinal Zauber

Die Europäische Yogakonferenz findet seit 46 Jahren im Val d’Anniviers in Zinal (1675 m) im Wallis statt.  Seit Ende der 1980er Jahre reise ich jedes Jahr zu dieser reichhaltigen Weiterbildung – in manchen Jahren unterrichtete ich, in anderen dolmetschte oder übersetzte ich. Immer bin ich Schülerin, lerne Neues, vertiefe Altes, werde bestärkt oder weiss, wie zum Artikel

schreiben was das Zeug hält

Schreiben was das Zeug hält. Welches Zeug? Meines –  woraus besteht es? Will ich überhaupt etwas halten? Wörter jedenfalls nicht. Ein Text soll fliessen, ich möchte, dass die Lesenden mitschwimmen. Vielleicht ist Schreiben tatsächlich ein Strom von Wörtern. In einem Fluss kann ich mich treiben lassen oder gegen den Strom schwimmen oder eine Insel finden zum Artikel

Le facteur Cheval

Endlich mal ein Kostümfilm, bei dem Bewegungen und Mimik wirklich der dargestellten Zeit entsprechen. Jacques Gamblin spielt auf wohltuend langsame Weise den Briefträger Joseph Ferdinand Cheval (1836-1924), der in über 30 Jahren ohne Fachkenntnisse in mühevoller Kleinarbeit einen Palast errichtet. Im Film heisst es für seine Tochter, Wikipedia erklärt, er habe dieses Bauwerk für sich zum Artikel

Kräutersegen

Kurz nach dem Sommervollmond begaben sich fünf Frauen unter Anleitung einer Gärtnerin, einer Psychologin auf naheliegende Brachwiesen und pflückten, was Augen und Nasen auffiel: Angelika, Beifuss, Dost, Eisenkraut, Farn, Gundermann, Königskerze, Lavendel, Leimkraut, Melde, Quendel, Rosmarin, Vogelmiere, Wegwarte. Sie banden  Buschen für sich und Freundinnen fest zusammen, um sie zu den Raunächten als Räucherwerk zu zum Artikel

Gelb

  Intensives Gelb, innige Gespräche, immense Fülle, formidables Futter in vielen Gelbtönen und Geschmäckern – ein sonnengelber Sonntag im Schloss Überstorf (www.schlossueberstorf.ch) – merci dem Team um Rosmarie Furer: „Offenbar ist die Farbe Gelb eine Offenbarung. Gelb, die Farbe des Sommers, der Sonne und des Lichts bedeute Wärme, Reifheit und Ernte, wecke Lebensfreude und Arbeitslust. zum Artikel

Spontaneität

Spontan sein ist Lebendigkeit. Spontan kommen wir auf die Welt und verlassen sie so wahrscheinlich wieder. «Das Korn steht gut, Elisabeth», sagte mein Vater zu meiner Mutter an einem heissen Sommertag Ende Juli, nachdem er wie an fast allen Sonntagen nach dem Mittagessen über die Felder spaziert war. Habe ich seine Worte damals bereits gehört? zum Artikel