Buntes Allerlei

Eine Bürste

Was bitte? Eine Kleiderbürste suche ich. Vielleicht im ersten Stock bei Haushaltswaren. Eine Bürste? Kleiderbürste? Fragen Sie meine Kollegin. Une brosse? Pour? Ah, im 2. Stock bei Nähwaren. Kleiderbürste? Was ist das? Wofür nutzt man dies? Schauen Sie, was wir alles haben: diesen Kamm mit Metallzähnchen, der entfernt alle Knöllchen; gegen Pilling haben wir noch zum Artikel

Annerose Heist

Annerose Heist 15.11. 1945- 8.3.2022 Annerose Heist, Luna Yoga Lehrerin aus der vierten Ausbildungsgruppe, hat die Erde verlassen. Sie stammte aus Mainz, lebte lange in München, war gütige, begeisterte Grundschullehrerin, tanzte Ballett und freute sich am Luna Yoga. Sie gab Übungen in der Schule weiter, in der Volkshochschule und auch privat. Oft erzählte sie von zum Artikel

Huch: Frühling

Ricarda Huch, 1864 Braunschweig – 1947 Kronberg/Taunus, studierte und arbeitete von 1887 bis 1896 in Zürich. Dort begann die promovierte Historikerin zu publizieren. Ihre Jugenderinnerungen sind ein köstliches Zeitzeugnis. Bei ihrer Ankunft verblüfft sie und ihren mitgereisten Bruder – Frauen durften damals nicht allein unterwegs sein – bereits die Sprache. Sie verstehen kein Wort der zum Artikel

Freude

Freude am Lesen, am Umschlag, am Titel, an den einzelnen Kapiteln, kleinen Geschichten. Geschichten über den Zufallszauber von Zugbekanntschaften, die mittendrin anfangen und enden. Am eigenen Körper werden beim Lesen Erinnerungen an heisse Sommertage und erfrischendes Schwimmen im See wach: «Setze mich, betrachte, wie das Wasser langsam auf der Haut trocknet, sich zu Tropfen zusammenzieht, zum Artikel

Mädchenschule

Das Umschlagbild zeigt eine junge Frau im zugeknöpften Wolljäckchen, die ihre Arme verschränkt. Auch ohne Kopf wirkt das Bild trotzig – symbolisiert den Trotz der beschriebenen Generation der um 1960 Geborenen? Pascale Hugues erinnert sich ihrer Schuljahre in Strasbourg, besucht Mitschülerinnen, Freundinnen, vertraute Orte, verändert nun. Poesiealben – gibt es die heute noch? – werden zum Artikel

Arendt: Hoffnung

Hoffnung "Dass wir Hoffnung haben dürfen, hat damit zu tun, dass das Leben unberechenbar ist und dass auch die Menschen unberechenbar sind. Und nur, weil wir alle so unberechenbar sind, hat auch das Unwahrscheinlichste eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Und alles, was rational nicht zu erwarten wäre - das darf trotzdem erhofft werden. Weil eben ganz viele zum Artikel

Arendt: geboren sein

Die deutsch-amerikanische Philosophin Hannah Arendt sieht im Geborensein die grösste Hoffnung. Jeder Mensch sei ein Neuanfang, der das unendlich Unwahrscheinliche ermöglichen kann.  Der Neuanfang mute uns in lebendiger Erfahrung wie ein Wunder an. Natalität - Geborensein Das Wunder, das den Lauf der Welt und den Gang menschlicher Dinge immer wieder unterbricht und von dem Verderben zum Artikel