Buntes Allerlei

Sommermorgen

Ein langer schöner Sommermorgen, kraftvoll blinkt die Sonne über die Dächer, dies bereits vor fünf Uhr, während die Vögel schon eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang den Morgen begrüssen. Schnell breitet Wärme sich aus, luftige Winde schenken ein wenig Frische wie auch mein Giessen der Himbeeren, Rosen und Geranien auf der Terrasse. Lavendel, Thymian, Rosmarin, Salbei, zum Artikel

Moment

In dem Moment, als ich aufblickte von der Teetasse und die wunderschön weich dahinschwebenden Wölkchen am Morgenhimmel sah, wurde mir warm und wohlig ums Herz. Ich wollte zum Stift greifen und die Empfindung gleich ins Tagebuch notieren, doch eh ich mich’s versah, hatte ich es bereits wieder vergessen, lauschte ich den Nachrichten, blätterte in der zum Artikel

Abendstille

Abendstille überall – ein solches Lied macht heute kaum noch Sinn. Wo ist der Abend still? Da müsste ich auf dem Land wohnen, möglichst weit weg von Strassen und auch die Bahn dürfte nicht vorbei fahren, ein Flughafen dürfte nicht Nachbar sein. Wo schlägt dann noch zudem die Nachtigall und singt ihre Weisen? Abendstille nirgendwo zum Artikel

Literaturtage regen an

Literatur – schreiben kommt vom Lesen und vom Hören. Die Tage an der Aare bei den Solothurner Literaturtagen: zuhören und zuneigen, sprechen und sagen, reden und ruhig sein. Lauschen und lachen mit anderen, Freude am Gehörten, am beieinander sitzen und über Geschichten reden, selber Geschichten erzählen. Die Bise kühlt und die Sonne wärmt, warme Plätze zum Artikel

Murten am gleichnamigen See:

Murten am gleichnamigen See: 1476 kloppten sich die Burgunder mit den Bernern an diesem schönen Flecken Erde. Welch jugendlicher Wahnsinn ritt die Menschen, reitet die Menschen – meist Männer – sich immer wieder für Schlachten, fürs einander schlachten zu begeistern? Es muss dieses Gefühl der Unsterblichkeit sein, das man als Jugendlicher in sich trägt, sodass zum Artikel

Regenruhe am Werktagmorgen

Hinausgeschaut. Müd geworden. Wieder geschaut: fasziniert von den langsam fallenden Tropfen. Augen geschlossen – das Strömen des Wassers gehört. Dieses Rieseln, ein dünnes Rinnen aus zarten, zierlichen Tropfen erinnert an einen sommerlich träge dahinplätschernden Bach. Mit geöffneten Augen gesehen wie sich ein feiner, durchsichtiger Vorhang bildet und auf andere Weise als es Sonnenstrahlen vermögen doch zum Artikel

Ein Hörsaal voller Lauschender

Laut durch die vielen Mikrofonredner. Ganz selten still – nur im kurzen Moment des Nachklangs der Klavierkompositionen. Ansonsten eine Fülle an Schwingungen im Raum. Wir singen am Morgen zu Gitarrenbegleitung. Wir sitzen. Wir hören zu. Wir tuscheln. Meine Ohren schrecken vor den schreienden Rednern zurück. Kein Entkommen. In der Pause schnell hinaus: Es hat geregnet, zum Artikel

Fata Alpina

Die Berge strahlen weiss und rosa schimmernd im milden Föhn des Frühlings. Wolken wabern davor, beinah erscheinen sie wie durchsichtige Gardinen. Darin spiegeln sich die Gipfel, doch nicht als Eins zu Eins, sondern ähnlich gebrochen, wie wenn ich einen Arm ins Wasser tauche und der sich nicht in einer Linie fortsetzt, sondern leicht versetzt. Oder zum Artikel

Alphabet – Angst oder Liebe

Erwin Wagenhofer, Sabine Kriechbaum, André Stern, Ecowin Verlag, Salzburg 2013, 213 S. http://www.alphabet-derfilm.at Das Buch zum Film Alphabet liefert die Hintergründe, schenkt weitergehende und vertiefende Geschichten. André Stern, der nie in der Schule war, sondern von seinen Eltern daheim erzogen wurde, gibt Auszüge aus seinem Tagebuch wieder. Wir erleben mit, wie sein Sohn Antonin die zum Artikel