leben, schreiben, atmen

Ja, ich fühle mich eingeladen und zwar voller Freude eingeladen. Doris Dörrie erzählt von sich und das ermuntert mich – dank ihrer am Schluss eines jeden Kapitels formulierten Fragen – auch das meine zu schreiben. Nicht unbedingt zum Veröffentlichen, sondern zum Klären, zum besseren Verständnis des eigenen Lebens. Dank des Atems leben wir. Bewusstheit macht zum Artikel

Arbeitstag von A-Z

Am Anfang anfangen Bereits am Morgen Clever die Frische nutzen Dankbar Inspiration empfangen Echt jetzt Frei drauf los Guten Muts sein Heiter gelassen bleiben Innehalten Ja sagen Klug mit der Zeit umgehen Liebe was Du tust Mach endlich Natürlich Offene Weite, nichts von heilig Paradebeispiele Quicklebendig Reiche Schätze So, jetzt aber Tiefgründig wäre noch gut zum Artikel

Portrait elementar

Als ich Kind war Lag ich auf der Erde, beobachtete kriechende Krabbeltiere, tauchte die Hand in den sprudelnden Bach, beobachtete den Mäusebussard hoch am Himmel, verbrannte mir die Finger am heissen Stein. Als ich zur Schule ging Wurde meine Aufmerksamkeit zu elementaren Fertigkeiten: Rechnen, Schreiben, Lesen gelenkt Als ich studierte Wollte ich hinter die Geheimnisse zum Artikel

schreiben was das Zeug hält

Schreiben was das Zeug hält. Welches Zeug? Meines –  woraus besteht es? Will ich überhaupt etwas halten? Wörter jedenfalls nicht. Ein Text soll fliessen, ich möchte, dass die Lesenden mitschwimmen. Vielleicht ist Schreiben tatsächlich ein Strom von Wörtern. In einem Fluss kann ich mich treiben lassen oder gegen den Strom schwimmen oder eine Insel finden zum Artikel

Traumpfade

Wohin geht ein Traum, wenn Du wach bist? Hinaus in die weite Welt. Schon seit sie dachte, ging es hinaus oder hinauf bei der Schaukel, immer höher. Würde sie je den Himmel erreichen? Würde der Himmel ihr näher kommen? Sie dem Himmel? Verlockend die blaue Unendlichkeit: weisse Wolken konnten grau werden, die Bläue des Hintergrunds zum Artikel

Was mich freut

Was mich freut: Den Weg zum Tagungshaus suchen und schlussendlich finden, das hat mich gefreut. Die Pilzfamilie, die einen Baumstumpf bevölkerte, leuchtete goldgelb in der herbstlichen Sonne und erquickte meine Augen. Auf dem Weg Äpfel und Birnen zu entdecken, hat uns den Aufstieg erleichtert. Wenn die Herbstsonne schon tief am Himmel steht, verleiht sie dem zum Artikel